
Südwestdeutsche Salzwerke – regionale Salzlecksteine aus Heilbronn🌿
Lange, lange hab ich nach einem guten Salzleckstein gesucht – und glaubt mir, es war nicht einfach. Obwohl das Salz quasi vor der Haustüre liegt 😉 Warum ich nicht einfach zu den Himalaya‑Steinen gegriffen habe? Die kommen aus Fernost, und da kann man nie wirklich sicher sein, dass keine Kinderarbeit dahintersteckt. Mal abgesehen davon: Es ist doch irgendwie Unsinn, Salz über halbe Kontinente zu transportieren, wenn wir hier bei uns ihre Salzwerke direkt vor Ort haben.
Salz aus der Region – seit Jahrhunderten
Die Südwestdeutsche Salzwerke AG gehört zu den größten Salzproduzenten Europas. Das Unternehmen blickt auf eine über 130-jährige Geschichte zurück, die bis ins Jahr 1889 reicht. In Berchtesgaden wird sogar schon seit über 500 Jahren Salz abgebaut – ein echtes Stück Kulturgeschichte.
Heilbronn, Berchtesgaden & Bad Reichenhall
Gewonnen wird das Salz in den Steinsalzbergwerken Heilbronn (mit bis zu 50 Meter dicken Salzschichten, die noch für Generationen reichen).
Verarbeitet wird es anschließend in den Salinen Bad Friedrichshall (Kapazität rund 180.000 Tonnen pro Jahr) und Bad Reichenhall (ca. 300.000 Tonnen pro Jahr, u. a. für feines Alpensalz).
Die Verarbeitungsschritte sind dabei klar: gewaschen, getrocknet, gemahlen, gesiebt und gepresst – alles regional und kontrolliert.
Ein kommunales Unternehmen mit Verantwortung
Die Salzwerke gehören nicht zu einem Großkonzern, sondern sind kommunal getragen: Eigentümer sind Städte und Landkreise wie Heilbronn, Bad Friedrichshall oder das Berchtesgadener Land. Das bedeutet: Transparenz, regionale Wertschöpfung und Verantwortung – und kein anonymer Konzern im Hintergrund.
Zahlen, Daten, Fakten auf einen Blick 📊
- Rund 1.100 Mitarbeitende
- 338 Mio. EUR Umsatz (2023)
- 32 Mio. EUR Jahresüberschuss (2023)
- Über 400.000 Besucher:innen jährlich in den Schaubergwerken Berchtesgaden & Heilbronn
Salzwerke Bad Reichenhall

Salzwerke Friedrichshall

Salzwerke Berchtesgaden

Nachhaltigkeit & Klimaschutz
Zum Selbstverständnis der Marke gehört, Umwelt- und Klimaschutz mitzudenken. Ein aktuelles Beispiel: Seit Dezember 2023 betreibt das Unternehmen eine Pyrolyseanlage, die Strom und Wärme für den Eigenbedarf liefert und über Pflanzenkohle CO₂ dauerhaft bindet.
Zusätzlich sind die Salzwerke nach ISO 9001, 14001 und 50001 zertifiziert, Teil des QS-Systems, anerkannt durch GMP+ und QM Milch.